Wie funktioniert diff?

Mit dem Linux/Unix-Befehl „diff“ lassen sich Dateien sehr schnell auf Änderungen prüfen. Die man page von diff ist allerdings wenig hilfreich, wenn man sich näher mit dem Programm beschäftigen möchte. Kommentarlos werden Zeilen wie „1,2d0“ ausgespuckt, ohne dass diese irgendwo näher erklärt würden. Hier also der Versuch, Licht ins Dunkel zu bringen. So schwer ist das nämlich gar nicht Continue reading

Warum Admins (manchmal) Arschlöcher sind

Jeder, der im Berufsleben als sogenannter Kopfarbeiter (brain-worker) unterwegs ist, kennt das: Eigentlich hat man einen ganzen Sack voller Dinge, die man an einem Tag erledigen möchte, und irgendwie kommt immer Neues hinzu. Man sitzt beispielsweise an einem komplizierten Problem, plötzlich kommt der Kollege herein und will unbedingt sofort eine Frage beantwortet haben. Irgendwie fangen die immer einfach an zu fragen, ohne zu schauen, ob es gerade passt, aber das ist ein anderes Thema. „Sei mal nicht so!“, denkst Du, erklärst ihm kurz, wie man aus „vi“ wieder raus kommt und er zieht dankbar ab.

Leider ist damit auch Folgendes passiert: Dein eigener Arbeitsablauf bzw. Denkprozess wurde unterbrochen. Vielleicht ist sogar eine Idee weg. Und kaum machst Du Dich wieder ans Werk, steht schon der Nächste in der Tür, das Telefon klingelt, eine Fehlermeldung kommt rein … Man hat eigentlich nur 3 Möglichkeiten, damit umzugehen:

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Portierung einer Mobilfunk-Telefonnummer – so klappt’s!

Die eigene Mobilfunknummer wird immer wichtiger, nutzt man diese doch zum Beispiel für das Onlinebanking, zur Freischaltungen von Überweisungen oder bei Instant Messengern.

Will man nicht bei jedem Anbieterwechsel WhatsApp und Co neu einrichten, sollte man die Rufnummer mitnehmen. Dieser Vorgang wird „Portierung“ genannt. Kürzlich habe ich erfolgreich meine Telefonnummer von einem zum anderen Mobilfunkanbieter umgezogen. Mit ein bisschen Vorbereitung klappt das problemlos.

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Red Hat Linux: Umstieg RHN Classic nach Subscription-Manager

Leider schafft Red Hat am 31.07.2017 das bisherige Red Hat Network (RHN) ab, vermutlich um den eigenen Satellite Server zu pushen. Alle Maschinen werden dann ausschließlich über den „Subscription Manager“ registriert und können auch nur noch Updates bekommen, wenn sie dort angemeldet sind. Damit fällt nach meinem Kenntnisstand die Möglichkeit weg, eine schnelle Übersicht der registrierten Systeme und deren Update-Status zu sehen. Wie auch immer, um frühzeitig für den Umstieg gerüstet zu sein, gibt es hier eine Anleitung. Continue reading

IUS Community: Ein Repo mit aktuellen Versionen für CentOS/RHEL

Jeder, der einen Webserver bei einem Hoster gemietet hat, kann ein Lied davon singen: Programm X läuft auf dem Server nicht, da php in Version Y.z vorhanden sein muss.
Nutzer von RHEL und CentOS dürften die Problematik ebenfalls bestens kennen: Aufgrund der langen Supportdauer (mit entsprechendem Wartungsvertrag immerhin bis zu 13 Jahre!) kann das eine oder andere Paket von der aktuellen Entwicklung schon einmal überholt werden.

IUS Community
Logo des Projektes, (c) by IUS Community

Dazu haben sich einige Mitarbeiter von Rackspace, einem goßen amerikanischen Hoster Gedanken gemacht und sich überlegt, ihre Bestrebungen der Allgemeinheit zugute kommen zu lassen.  Heraus kam die IUS Community bei der es Repositories zu allen derzeit aktiv gepflegten Versionen von RHEL und CentOS gibt.  Continue reading

SparkleShare angetestet

Schaut man sich im Bereich der Software für die eigene Cloud um, fallen bald drei Begriffe: ownCloud,  Seafile und SparkleShare. Während ich ownCloud grausam finde und Seafile noch nicht kenne, erscheint SparkleShare auf den ersten Blick absolut traumhaft: Kaum Anforderungen (git und ssh, das war’s), einfach zu installieren (kein php, kein mySQL Setup-Krampf) und  Sync-Clients für alle gängigen Betriebssysteme vorhanden. Das musste ich einfach ausprobieren! Continue reading

Lösung: VirtualBox-VM will mit USB 2.0 nicht mehr starten

Da ich gerade eine Stunde mit Fehlersuche verbracht habe, hier schnell die Lösung in der Hoffnung, dass sie jemandem hilft:

Mein Problem war, dass ich unter Ubuntu 14.04 das bordeigene VirtualBox 4.3.10 durch die neuere Version 4.3.18 direkt von Oracle ersetzt hatte. (Wie das geht, steht unter www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads).

Leider stellte sich Version 4.3.18 unter Trusty als nicht besonders stabil heraus, weshalb ich mich entschied, wieder auf die offiziell unterstützte Variante zurück zu fallen. Damit fing das Unheil an, Continue reading