Warum mir der Spritpreis egal ist!

Tja, da wird sicherlich der Eine oder Andere zweimal hinschauen. In Zeiten von Rekordpreisen für den Liter Kraftstoff, in denen man sich sehr genau überlegt, ob man die Omma besuchen fährt, schreibt dieser Spinner, dass ihm das egal ist? Hat der im Lotto gewonnen?

Nein, hat er nicht. Er hat sich nur mal hingesetzt und nachgedacht…

Was geht mir bei der Fahrt (wie Euch vermutlich auch) am meisten auf den Senkel?
Richtig: Der Stau! Ist es mir tatsächlich so viel wert, meine Zeit stehend in einem Auto zu verbringen, während der immer teurere Sprit hinten raus ungenutzt in den Himmel steigt?
Nein, ist es nicht! Ich fahre nur noch bis zum nächsten S-Bahn-Bahnhof, lasse die Karre stehen und setze mich in die Bahn.

Ist das nicht ein massiver Verlust an Individualität und Komfort? Sicher, die „Viel-Telefonierer“ zum Beispiel nerven: „Hi! Und? Was machst’e? Nee, alles nur Spasties heute in der Bahn! Ja, komm doch ma vorbei und wir chillen!“ Und auch die Körperpflege kommt beim Einen oder Anderen mal zu kurz. Dennoch: Ich habe 2 Mal am Tag ca. 45 Minuten für mich, die ich in aller Ruhe chauffiert werde, in denen ich Zeitung oder Tweets lesen, Musik hören oder einfach nur über Gott und die Welt nachdenken kann. Ohne dass ich mich über den hundertsten Idioten ärgere, der nicht versteht, wie ein Kreisverkehr funktioniert.

Nicht zuletzt spare ich durch das S-Bahn-Fahren jeden Monat ganz massiv Kohle, obwohl das Monatsticket natürlich auch kostet. Aber die Tageszeitung ist da locker drin! Der Sprit kann, verdammt nochmal, noch richtig teuerer werden, das geht mir gepflegt sonstwo vorbei. Im Gegenteil! Je teuerer das Zeug wird, desto mehr spare ich mit der Bahn!

Denk‘ doch auch mal drüber nach!

4 thoughts on “Warum mir der Spritpreis egal ist!

  1. Anonymous 24. März 2012 / 12:25

    Das Problem ist ja, dass die Bahnpreise auch linear jedes Jahr steigen 🙁 Für einmal Bad Honnef/Bonn hin und zurück 10 Euronen, ist auch nicht gerade ein Schnäppchen, da kann ich locker 2 MC Menü´s für verzehren ;-)! Aber im Prinzip gebe ich dir Recht, öffentliche Verkehrsmittel geben einem Freiraum für eigene Gedanken und einfach mal „runter fahren“!

  2. Anonymous 24. März 2012 / 13:17

    Möchtest du jetzt einen Orden? 😉 Schön, dass du auch zu dieser Erkenntnis gekommen bist. Den Umweltaspekt sollte man auch nicht vernachlässigen. Solange die Leute jedoch noch mit dem Auto zum nächsten Zigarettenautomaten, hab ich da wenig Hoffnung. Musik MIT Kopfhörern sollte auch gegen die „Spastis“ in der Bahn Abhilfe leisten 🙂

  3. Ollie 24. März 2012 / 19:07

    Nein, ich möchte keinen Orden. Jedenfalls nicht für diese Selbstverständlichkeit 🙂

    Was mich zum Schreiben des Artikels inspiriert hat ist die Tatsache, dass viele nur noch über den Spritpreis motzen, aber nichts an der Ursache ändern! Die Ölmultis können doch mittlerweile machen, was sie wollen!

    Und nein, es ist nicht mein erster Versuch, die Öffis zu nutzen, lediglich ein Wiederentdecken mit einer leichten Variation (eben P&R). Und das ist tatsächlich mittlerweile ein Genuss! 🙂

  4. Ollie 24. März 2012 / 19:12

    Zum Problem der Bahnpreise: Natürlich sind Einzeltickets teuer.

    ABER: Rechne mal ALLE Kosten für Dein Auto jeden Monat hoch! Dann sieht die Rechnung schon anders aus.

    Klar, auf dem Land ist man ohne Auto aufgeschmissen. Aber man muss ja nur irgendwo hin kommen, wo man vernünftig mit ÖPNV weg kommt, das ist alles. 🙂

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